Frühjahrs – Langstrecke des Nordrhein-Westfälischen-Ruderverbandes (NWRV)
Montag, 20. März 2017


Von: Bernhard Spanke

Zu Beginn der Regattasaison steht alljährlich die Kaderüberprüfung des NWRV in Oberhausen auf dem Rhein – Herne – Kanal an. Auch dieses Jahr mussten die Ruderer den widrigen Bedingungen trotzen. Regen, Kälte und starker Gegenwind machten diesen bei den Athleten eh nicht sehr beliebten Test zu einer besonderen Prüfung – auch für die Betreuer.

Bevor die ersten großen Regatten auf der Normaldistanz ausgetragen werden, müssen sich alle Kaderruder/innen einem Langstreckentest über 6000m stellen. Dies kann entweder auf regionaler Ebene in Oberhausen (hauptsächlich Juniorinnen und Junioren) oder zentral beim DRV-Langstreckentest in Leipzig (in 2 Wochen für die Senior/innen und Junior/innen C- bis A-Kader) erfolgen. Dabei müssen alle aktuellen Kaderruderer in das Kleinboot (im Skullbereich in den 1x und im Riemenbereich in den 2-). Damit sind diese Bootsgattungen stark besetzt.

Für den Neusser Ruderverein waren 12 Starter gemeldet.

Unsere 5 „leichten“ Junioren B (15 bis 16 Jahre) hatten teilweise noch nicht ihr Gewicht und starteten so z.T. bei den „Schweren“, was bei dem vorherrschenden Gegenwind ein Nachteil ist. So konnte sich Nico Leffke im 36 Boote großen Feld der schweren Einer im Mittelfeld (17. Rang) platzieren. Mit seiner Zeit von 28:54 Min. hätte er bei den „Leichten“ auf Rang 7 gelegen.                  Im 8-Boote-Feld des JM2x B konnten Simon Lambertz und Benjamin Nelles mit 25:44 und nur zwei Sekunden hinter dem siegreichen Boot aus Hannover einen guten 2. Platz erreichen. Mit dieser Zeit hätten sie bei den „leichten“ mit 30 Sekunden Vorsprung gewonnen. Till Lubrich und Frederick Trappen, der erst vor kurzem mit dem Rudertraining begonnen hat, konnten sich mit 27:56 Min. im Feld der leichten Doppelzweier als 6. Boot (von 11 Booten)schon beachtlich schlagen.

Bei den B-Juniorinnen gingen Olivia Clotten und Helena Spanke, die im letzten Jahr noch bei den Kindern gestartet waren, im Einer an den Start. Hatte beim ersten Langstreckentest im Herbst noch Olivia vor Helena gelegen, war das Ergebnis diesmal umgedreht. In dem stark besetzen Feld erreichte Helena mit 30:48 Min. den 7. Rang und Olivia mit 31:40 Min. den 11. Rang.

Im Bereich der A-Junioren stellten sich drei Einer des NRV den Gegnern und den widrigen Wetterbedingungen. Dabei starteten Paul Niehues (25:59 Min., 12. Platz) und Benedict Antony (27:12 Min., 17. Platz), der wieder kurzfristig in den Einer umsteigen musste, bei den „Schweren“. Im leichten Einer kämpfte sich Johannes Neubauer mit 27:19 Min. ebenfalls auf einen 17. Platz.

Bei den A-Juniorinnen wollte Anja Ohligschläger an den Start gehen. Sie schlug sich mit 30:23 Min. im Feld der leichten A-Juniorinnen noch ganz wacker. Auf den letzten 2000m merkte man jedoch noch ihren Krankheits-bedingten Trainingsrückstand (Rang 10). Louisa Sommerfeld war in Oberhausen die einzige Riemenruderin des NRV. Sie rudert zusammen mit Anna Fehlinghaus vom WSV Düsseldorf. Sie kämpften ebenfalls wacker gegen den Wind und belegten abschließend einen 7. Platz.

Besonders hart traf das regnerische Wetter aber die Trainer (Sanne Klotz, Peter Stoffels und Christian Stoffels), die Rennen für Rennen neben ihren Schützlingen auf dem Fahrrad durch Matsch und Pfützen fuhren, um diesen den optimalen Kurs vorzugeben und sie zu motivieren. – Danke!

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